Welche Soft Skills in Zukunft wirklich wichtig sind

Vorbei sind die Zeiten, in denen jeder mit ein und demselben Job alt wird. Viele Menschen wollen neue Erfahrungen sammeln, sich ausprobieren und auch die Arbeitswelt verändert sich stetig und wird durch Faktoren wie dem digitalen Wandel und der Globalisierung geprägt.

Im Zeitalter von “New Work”  werden die Ansprüche an Bewerber, durch die Schaffung neuer Arbeitsbedingungen und Jobpositionen so komplex, dass fachliche Kenntnisse allein nicht mehr ausreichen. Soziale Kompetenzen bieten dabei einen großen Vorteil im Wettbewerb und können entscheidend im Auswahlprozess sein, da sie den neuen Arbeitnehmer vielseitig einsetzbar machen.

Aber welche Soft Skills sollte ich als Angestellter eigentlich mitbringen? Um zu erörtern, welche Fähigkeiten zukünftige Arbeitnehmer in den nächsten 10 Jahren besitzen sollten, führte LinkedIn eine Studie unter 300 Vorständen und Führungskräften in Deutschland mit über 50 Mitarbeitern durch.
Dabei wurde erkennbar, dass Wissensmanagement, Datenanalyse, Interpretationsfähigkeit und Projektmanagement weiterhin an der Spitze der gefragtesten Hard Skills bestehen bleiben. Auffällig ist jedoch auch, dass die digitale Kompetenz (16,7 %) deutlich zunehmen wird. Wer dazu noch Ahnung von Programmierung besitzt, schneidet in kommenden Bewerbungsgesprächen sicherlich gut ab.

Soft Skills in 10 Jahren

Hingegen der Konstanz der Hard Skills verändern sich die Prioritäten bei den sozialen Kompetenzen maßgeblich. Die klassischen Soft Skills besitzen nach wie vor eine hohe Relevanz, allerdings müssen sich Mitarbeiter auch interpersonell auf die Globalisierung einstellen.

Waren in den letzten Jahren noch die Fähigkeiten Entscheidungen zu treffen und Kritik anzunehmen oder auszuüben an der Spitze, so wird in Zukunft immer wichtiger, dass Mitarbeiter funktionsübergreifend und interkulturell arbeiten können. Aufgrund der Globalisierung sind in Unternehmen dabei Mitarbeiter gefragt, die über Sprach- und Hierarchiegrenzen hinweg problemlos kommunizieren und auch das nötige Feingefühl besitzen mit Verhandlungspartnern anderer Kulturen zu agieren.

Um ihren Abteilungen bei der (Weiter-) Entwicklung von sozialen und persönlichen Qualifikationen zu unterstützen, bieten viele Führungskräfte zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten an. Um sie “zukunftsfit” zu machen, verwenden einige Unternehmen dabei bereits sogenannte E-Learning Programme. Auch wenn erst 16 % der Befragten den Einsatz digitaler Lernangebote planen, stehen alle Zeichen auf dem Vormarsch des “New Work”-Ansatzes auch bei der Berufspersönlichkeit.

E-Learning

Quellen: linkedIn.com